Porsche sichert Arbeitsplätze und steigert Produktivität

Vorstand und Betriebsrat vereinbaren neue Standortsicherung bis 2015





orstand und Betriebsrat der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, haben sich am heutigen Mittwoch, 21. Juli 2010, auf eine Vereinbarung zur langfristigen Sicherung ihrer Standorte verständigt. Die neue Regelung hat eine Laufzeit bis zum 31. Juli 2015 und wird die bisherige aus dem Jahr 2005 ersetzen. Das Unternehmen schafft damit die Voraussetzung zur weiteren Steigerung von Produktivität und Flexibilität und die Grundlage für eine nachhaltig positive Geschäftsentwicklung. Im Gegenzug wird Porsche in den nächsten fünf Jahren einen hohen dreistelligen Millionenbetrag in Infrastruktur und Innovationsprojekte investieren. Für die Mitarbeiter der deutschen Tochterunternehmen werden bis Ende des Jahres separate Regelungen getroffen.

Die zentralen Ergebnisse der Vereinbarung sind:
• Die Beschäftigungssicherung in den kommenden fünf Jahren für die gesamte Belegschaft der Porsche AG.
• Die dauerhafte Produktion des Mittelmotor-Sportwagens Boxster als zweites Standbein neben allen 911-Modellen im Porsche-Stammwerk Zuffenhausen.
• Die Einstellung von 100 Auszubildenden pro Geschäftsjahr für technische und kaufmännische Berufe oder Studierende der Dualen Hochschule. Außerdem verpflichtet sich das Unternehmen, bis 2015 jeden Absolventen nach erfolgreichem Abschluss in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis zu übernehmen.

Darüber hinaus verständigten sich Vorstand und Betriebsrat, den Mittelmotor-Sportwagen Cayman ab Frühjahr 2011 in Zuffenhausen vom Band laufen zu lassen. Die lackierten Rohkarossen der Cayman-Modelle werden weiterhin vom finnischen Fertigungspartner Valmet Automotive zugeliefert.

Sollte die Fahrzeug-Produktion in Zuffenhausen an ihre Grenzen stoßen, wird Porsche im Rahmen einer Produktions-Drehscheibe auf Kapazitäten im Volkswagen-Konzern zurückgreifen.

Einigkeit besteht darüber, dass der Entwicklungsstandort Weissach weiter gestärkt wird: Auch in Zukunft wird Porsche dort alle wesentlichen Entwicklungen tätigen und die Forschung alternativer Antriebe intensivieren. Außerdem soll im Sommer 2011 damit begonnen werden, alle Bereiche der Porsche-Vertriebszentrale am Standort Zuffenhausen anzusiedeln.

Michael Macht, Vorsitzender des Vorstandes der Porsche AG: „Mit der jetzt getroffenen Standortsicherungsvereinbarung sind wir optimal auf das geplante Wachstum in den kommenden Jahren vorbereitet. Dieser sozial ausgewogene Kompromiss garantiert den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei Porsche auch in Zukunft sichere Arbeitsplätze und dem Unternehmen ein hohes Maß an Flexibilität. Vor diesem Hintergrund sind wir zuversichtlich, dass wir in den kommenden Jahren bei Umsatz und Ergebnis weiter zulegen können. Die weltweit höchsten Auftragseingänge im Juni und Juli in der Geschichte von Porsche zeigen schon heute, dass unser Unternehmen auf dem Weg zu alter Stärke ist.“

Uwe Hück, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates: „Dieser Abschluss garantiert, dass wir in naher Zukunft in Zuffenhausen und Weissach wieder voll ausgelastet sind. Mit den höchsten Investitionen in der Geschichte von Porsche werden wir unsere wirtschaftliche Eigenständigkeit und damit auch unsere Wettbewerbsfähigkeit absichern. Wir haben zusätzlich weitere Entwicklungskapazitäten festgeschrieben und den Boxster als zweites Standbein nach Zuffenhausen geholt. Damit ist die Beschäftigung bis 2015 gesichert. Ich befürchte, dass wir schon im Januar Sonderschichten fahren werden. Besonders freut mich, dass wir wieder jedes Jahr 100 junge Menschen ausbilden können und mit dem Programm „Fit für Elektromobilität“ zukunftsorientierte Ausbildungen anbieten. Das Genialste: alle Azubis werden unbefristet übernommen. Diese Vereinbarung ist der erste Schritt. Bis Ende des Jahres wollen wir auch für unsere Tochtergesellschaften eine Standortsicherung abschließen.“



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