Mit ALLU-Schaufelseparator Deponiekosten sparen

Mit Teer belastete Asphaltschichten ziehen bei Straßenbauarbeiten oft hohe Entsorgungskosten nach sich.





Rund 70 Prozent davon konnte das vom Regierungspräsidium Stuttgart beauftragte Bauunternehmen Lukas Gläser durch den Einsatz innovativer Technik einsparen: Mithilfe eines ALLU-Schaufelseparators vom Typ DSB trennte er die im Untergrund geschichteten Vorlagensteine sauber von den kontaminierten Feinteilen und setze das Aussiebergebnis als nicht belastetes ZO-Material für den Wegebau und Auffüllungsbereiche ein.

In engen Serpentinen schlängelte sich die L1151 seit Jahrzehnten über den massiven Bergrücken zwischen dem schwäbischen Remstal und Filztal. Der viel befahrene Schleichweg diente vielen als Abkürzung auf dem Weg von Schorndorf in Richtung A8. Die intensive Nutzung durch Schwerlastverkehr hat im Laufe der Jahrzehnte ihre Spuren hinterlassen und einen Vollausbau auf 2,6 km Länge erfordert. „Inklusive Böschungssicherungsmaßnahmen und Herstellung eines Brückenwerks“, berichtet Bauleiter Rath. Seit Februar diesen Jahres stellt er und sein Team sich den komplexen Herausforderungen, die diese Baustelle mit sich bringt: mit Teer durchsetzte Straßenschichten, ein schwieriger Untergrund mit bindigem Boden und zahlreichen Quellen, eine Straße die 350 m Höhenunterschied bewältigt, steilen Kurven und ständigen Böschungsrutschungen.
 

„Die größte Herausforderung sind die bis in den Untergrund kontaminierten Straßenschichten der Deponieklasse 1“, erzählt Bauleiter Benjamin Rath. Stationäre Siebanlagen kamen nicht in Frage, weil kein Platz für die Zwischenlagerung war. Der Versuch, den Teerrückständen mit einem Rechen zu Leibe zu rücken scheiterte an dem bindigen Boden, der immer wieder an den Steinen hängen blieb. „Die Arbeit mit dem Rechen hätte trockenes und fein rieseliges Material vorausgesetzt“, so Rath weiter „Doch eine Entsorgung des kompletten Materials war keine Alternative. Die Deponiekosten hätten jede vernünftige Kalkulation gesprengt.“



Er entschied sich darum für den Einsatz zweier mit OilQuick-Schnellwechsler ausgestatteten Schaufelseparatoren der Firma MTS (DSB 2-17 und DNS 3-12 25 mm). „Im ersten Schritt trugen wir die teerhaltigen Asphaltschichten mit einer Fräse ab, lösten im zweiten Schritt die eng verspannte Sandsteinvorlage mit einem Reißzahn und trennten diese mittels Schaufelseparator von den belasteten Feinteilen.“ Im Ergebnis hatte er nach dem Siebvorgang einwandfreies Material, das er zum Auffüllen und für den Bau des flankierenden Radweges nutzten konnte und einen Großteil der Entsorgungskosten gespart. Ingesamt hat Rath auf diesem Wege rund 3500 m³ Material ausgesiebt und ist nicht nur mit dem „Bodenumsatz“ (Stundenleistung bis über 30 m³ pro Stunde) zufrieden. „Auch die unkomplizierte Anmietung der beiden Spezial-Schaufelseparatoren über den MTS-Mietpark hat uns größere Investitionen erspart und eine ebenso günstige wie intelligente Lösung unseres Hauptproblems ermöglicht.“



Mehr Infos zum Thema Schaufelseparatoren finden Sie hier:


www.schaufelseparatoren.de


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