Die Ausstellung und die begleitenden Veranstaltungen zum pädagogischen Potenzial, möglichen Gefahren von Computerspielen und deren neue ästhetische Sprache stießen auf großes Interesse bei Presse und Publikum. Auch international geriet das Computerspielfestival der Stadtbücherei Stuttgart in den Blick, so dass die Ausstellung nun sogar auf Reisen geht. Im Mai 2011 wird sie im Goethe-Institut in Lissabon zu sehen sein.
Die Game-Art-Spiele der Ausstellung arbeiten mit Zitaten aus der bildenden Kunst und aus der Literatur oder spielen mit „Defekten“, die bewusst eingesetzt werden. Das Spiel „Float&Jitter“ von Daniel Lutz nutzt beispielsweise gezielt visuelle Fehler zur Erzeugung von Spielobjekten und kombiniert sie mit Musik zu einer herausfordernden Spielwelt mit eigenem Rhythmus. Bei dem Adventure „Razzmatazz“ von Konradin Kuhn experimentiert der Spieler mit Farbe, die hier als Kommunikationsmittel, Sammelobjekt und kreatives Werkzeug eingesetzt wird.
Die Beschreibungen aller Spiele können im Internet unter www.stuttgart.de/stadtbuecherei/SpielComputerSpiel nachgelesen werden. Dort sind auch die Einführungen zur Ausstellung von den Game-Design-Dozenten und Medienkünstlern Beat Suter und René Bauer der Zürcher Hochschule der Künste zu hören, sowie alle Vorträge des Festivals.


