Wirtschaft Kurze Nächte mit Mond und Planeten Planetariumsdirektor Uwe Lemmer erläutert in einer etwa einstündigen Vorführung am Mittwoch, 16. Juni, um 20 Uhr im Planetarium, Willy-Brandt-Straße 25, den aktuellen Sternenhimmel und gibt Hinweise zur Beobachtung von Mond, Planeten und Satelliten.
Unabhängig vom Wetter lässt sich an der Kuppel des Planetariums der Himmel beobachten. Das ist eine gute Vorbereitung für einen Besuch in der Stuttgarter Sternwarte in den nächsten Tagen.
Je mehr wir uns dem Sommeranfang nähern, desto kürzer werden die Nächte. Trotzdem ist viel am Sternenhimmel zu sehen. Vier helle Planeten verteilen sich über die Nacht. Am hellsten ist die Venus, die momentan als Abendstern im Westen leuchtet und gelegentlich für ein UFO gehalten wird. Im Fernrohr bietet jedoch Saturn den schönsten Anblick. Warum er von den Astronomen als „Herr der tausend Ringe“ bezeichnet wird, leuchtet erst ein, wenn man ihn aus der Nähe betrachtet.